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Was ist Teff

Das Teff ist ein altes traditionelles Getreide äthiopischer Bauern und gehört zu der Familie der Süßgräser. Es ist das kleinste Getreide der Welt und wird auch in unserer Sprache auch Zwerghirse genannt. Teff wird bereits seit mehr als fünftausend Jahren in Nord-Ost Afrika kultiviert und gehört zu den wichtigsten Hauptnahrungsmitteln in Afrika. Teff darf nur als Mehl importiert werden und das bedeutet das es kein ganzes Korn zu kaufen gibt.

Am bekanntesten ist das Teff in Afrikanischen Restaurants wo es als Zugabe für Injera Brot dient.


Teff Mehl ist derzeit das gesündeste Mehl welches auf dem Markt zu kaufen gibt. Es ist 100% glutenfei und ideal für folgende Personen als Ernährungsgrundlage oder aus Allergie technischen gründen.

Hochleistungssportler, Athleten oder Fitnessfreunde
Diabetiker. Diätiker
Veganer, Vegetarier
sowie Zöliakie / Glutenunverträglichkeit erkrankten Personen

Natürlich dürfen auch Menschen ohne jegliche Beschwerden dieses Mehl verwenden. Ihr Körper wird es ihnen mit mehr Energie und besseren Blutwerten danken .


Was sind Gluten und warum sind sie in der Nahrung
1967 wurde festgestellt, das Gluten in den Nahrungsmitteln häufig hergestellt aus Weizen, Gersten, Roggen und Hafermehl für Babys in den ersten Lebensmonaten, aber auch für Konsumenten mit Glutenunverträglichkeit schlecht ist. Durch diese Untersuchungen und Erkenntnisse werden momentan glutenfreie Produkte aus Bananenmehl, Kartoffelstärke, Buchweizen, Reismehl oder glutenarmen Weizenmehl hergestellt. Diese Produkte sind jedoch sehr geschmacksarm oder zum backen nicht geeignet und viele Produkte entsprechen nicht den 100% glutenfreien Forderungen der Zöliakie-Patienten. Das diese lang ersehnte Lösung hierfür das Teff Mehl ist, konnte bis vor kurzem noch keiner erahnen. Dieses Mehl ist zudem auch noch ein 100%iges Naturprodukt und schmeckt auch noch sehr gut.

 

Welche Teffsorten gibt es, und warum Hell oder Dunkel?

Bei Teff, das in Äthiopien angebaut wird, handelt es sich entweder
um Selektionen von Landsorten oder weiterentwickelte Sorten, die
an spezielle geografische Regionen angepasst sind. Es sind 34
äthiopische Teff Kultursorten aufgrund von morphologischen
Merkmalen benannt worden (Ebba 1975).

Teff wird in drei Haupttypen unterschieden: weißes, rotes und
braunes Teff. Weißes Teff wächst nur im Hochland Äthiopiens
unterhalb von 2500 Meter ü.N.N. und ist in der Herstellung am
teuersten. Es ist in Äthiopien den wohlhabenden und privilegierten
Familien vorbehalten. Das rote Teff hat den höchsten Eisen-Gehalt
(5,4mg/100g), stellt aber, genauso wie das braune Teff, geringere
Bedingungen an den Boden und ist deshalb günstiger in der
Produktion.

 

Die Verarbeitung von Teff

Da das Korn dieser Getreidepflanze sehr klein ist, kann es nur als

Ganzes zu Mehl gemahlen werden. Alle Produkte aus Teff sind
deshalb immer Vollkorn-Produkte. Teff hat ein nussiges Aroma und
schmeckt leicht süß. Es eignet sich für jegliche Zubereitung von

Getreideprodukten wie Brot, Brötchen, Nudeln, Pizzateig, Kuchen,
Keksen, als Bindemittel für Soßen und vieles mehr. Teff-Mehl hat
gute Backqualitäten und liefert reichhaltige, geschmackvolle und
vor allem glutenfreie Produkte, die im Rohzustand einen flexiblen,
elastischen und nicht-klebenden Charakter aufweisen.

Neben seiner Verarbeitung zu Mehl und damit zu einem
Ausgangsprodukt für alle möglichen Backwaren, kann Teff aber
wie alle Getreidearten auch vergoren und als Ausgangsstoff für
alkoholische Getränke verwendet werden.



Was macht es so interessant?

Das interessante an Teff sind seine Inhaltsstoffe. Teff enthält viel
Eisen, Fasern und einen größeren Gehalt an Calcium, Kalium und

anderen essentiellen Mineralstoffen als anderen Getreidearten
(Angaben in mg/100g,):


Teff setzt Maßstäbe:

Die Aminosäuren-Zusammensetzung von Teff ist über­ragend und liegt über dem Wert von Hühner­eiweiß. Einen beson­deren Stellen­wert hat der hohe Lysin­gehalt. Die Kombi­nation von Lysin und Kalzium in Teff ist von vitaler Bedeu­tung für Wachs­tum, Aufbau und Rege­ne­ration von Mus­kelge­webe, Sehnen und Knochen. Leucin unterstützt die Fettverbrennung und ver­hütet Muskel­schwund.

Aminosäuren: Bereich typisch Einheit: 100g Teff/rdi:
Isoleucin 420 - 500 441 mg 59 %
Leucin 880 - 1050 940 mg 90 %
Lysin 310 - 340 331 mg 37 %
Methionin 377 - 460 377 mg Meth/Cys
Cystin 208 - 220 208 mg 60 %
Phenylalanin 560 - 670 614 mg Phen/Tyr
Tyrosin 403 - 560 403 mg 97 %
Threonin 430 - 490 449 mg 85 %
Tryptophan 100 - 140 116 mg 44 %
Valin 560 - 680 604 mg 80 %


Die Spurenelemente und Antioxidantien von Teff unterstützen die Heil- und Repa­ratur­mecha­nismen in den Zellen. Beispiele sind: Schutz vor Infek­tionen und die Regu­lierung von Fehl­funk­tionen (kann sonst zur Bildung von Krebs­zellen führen).

 

Antioxidantien typisch Einheit:
Beta-Carotin 5 mcg
Lutein + Zeaxanthin 66 mcg
Kupfer 0,8 mcg
Mangan 9 mcg
Alpha-Tocopherol 4 mcg
Zink 4 mcg

 

 
Vitamine aus dem vollen Urkorn

 

Inhalt/Wirkstoff Bereich typisch Einheit: 100g Teff/rdi:
Vitamin A   8,00 IU 1 %
Vitamin B1 - Thiamin 0,1 - 0,77 0,55 mg 55 %
Vitamin B2 - Riboflavin weniger 0,1 weniger 0,1 mg 7 %
Vitamin B3 - Niacin 0,54 - 1,29 0,79 mg 6 %
Vitamin C 0,11 - 0,40 0,25 mg weniger 1 %
Folsäure (Vitamin B9) weniger 0,2 weniger 0,2 mg 5 %
Calcium 140 - 180 171 mg 19 %
Eisen 4,9 - 6,6 6,7 mg 56 %
Magnesium 150 - 210 171 mg 41 %
Phosphor 370 - 400 355 mg 44 %
Kalium 430 - 480 420 mg 12 %
Natrium weniger 10 12 mg 12 %
Zink 3,2 - 6,3 4,0 mg 27 %
Phytinsäure 100 - 500 160 mg 80 %

 

Teff enthält alle essentiellen Aminosäuren, auch
solche, die im Weizen und anderen Getreidesorten, wie Roggen
oder Hafer, nicht oder nur unzulänglich vorkommen, beispielsweise
Lysin. Aufgrund seiner Eiweißzusammensetzung sind alle
Mineralstoffe (vor allem Eisen) optimal verfügbar. Die niedrige
Rate von Osteoporosekrankheiten in Äthiopien wird dem Verzehr
von Teff zugeschrieben. Zudem ist es absolut glutenfrei und damit für Allergiker, die auf
Gluten reagieren, von besonderer Bedeutung.
Aufgrund seiner Nährstoffzusammensetzung wird Teff eine
vorbeugende Wirkung gegen Diabetes zugeschrieben. Dies haben
Studien aus Israel, die Emigranten aus Äthiopien untersucht
haben, belegt.